Blick aus dem Fenster


Frühlingszeit-Coronazeit-Fahrradzeit

Zur beruflichen Untätigkeit verdammt kommt der Frühling mit seinem wärmenden Sonnenschein wie gerufen. Inzwischen habe ich mit meinem Rennrad das Wuppertaler Umland schon ganz gut befahren. Wenn die Beschränkungen noch länger anhalten, habe ich bald jede asphaltierte Straße im näheren Umkreis kennengelernt. :)

Ich bin immer wieder beglückt, wie schön das Wuppertaler Umland ist. Mein Lieblingstal ist das des Marscheider Baches. Doch auch zahlreiche andere stille Täler und Straßen bezaubern mich immer wieder aufs Neue. So macht Radfahren Spaß!!


Sportlich nach Köln

Warum nicht Sport und einen Ausflugs- oder Einkaufstag in Köln kombinieren? Von Wuppertal aus kann man mit dem Fahrrad wunderbar über die sogenannte Balkantrasse (die eigentlich erst in Lennep beginnt. Da ich in Barmen wohne, fahre ich über den Marscheider Bach nach Lennep.) nach Opladen fahren und sich da in den Zug nach Köln setzen. Ein Tagesticket für fünf Personen kostet zur Zeit 16,50 €. Wer will kann natürlich auch noch weiter bis zur Wuppermündung bei Rheindorf fahren und dann entlang des Rheins nach Köln. Auf dem Rückweg muss man dann leider stetig leicht bergauf fahren. Dafür gibt es entlang der Strecke ein paar Einkehrmöglichkeiten, die die Rückfahrt erträglich machen. Auf jeden Fall ist es ein lohnender Ausflug für Radler.

Barmen - Opladen ca. 45 km.


Mit dem Kanu auf der Ruhr

Ein spontaner Kurzausflug an die Ruhr zum Kanufahren hat mir und meinem Sohn einen herrlichen Nachmittag beschert. Die meisten Kanuverleiher waren leider nicht ganz so flexibel, aber bei den Ruhrpiraten kamen auch Kurzentschlossene wie wir noch zu einem Kanuausflug. Da wir nicht so genau wussten, was uns kräftemäßig beim Paddeln erwartet, fuhren wir statt mit dem Fahrrad doch mit dem Auto nach Hattingen. Eine kurze Einweisung im Bootshandling und besonders zum Befahren der Bootsgassen bei den Staustufen - und schon paddelten wir gemächlich die Ruhr entlang. Etwas spektakulärer hätte die Fahrt sein können. Nur die Bootsgassen gaben einen kleinen Kick. Aber eine wunderbare kleine Reise zum Abspannen. Von Essen Horst ging's dann mit der S-Bahn zurück nach Hattingen. Absolut empfehlenswert.